Die Evolution des Gehirn und unsere Ernährung 

img_0108.jpeg

Zuletzt habe ich ein hoch interessantes Buch gelesen, dessen Inhalt ich immer noch verarbeite. Die Tragweite dessen, was in diesem Werk als Alternative zur menschlichen Evolution vorgeschlagen wird ist vermutlich so gravierend, dass sie nur schwer eine breite Akzeptanz erlangen wird.

Es handelt sich um das Buch: Return to the Brain of Eden.

Zentrale Aussage des Buches ist, dass wir uns heute nicht mehr auf dem Höhepunkt unserer geistigen Leistungsfähigkeit befinden. Unser Gehirn hat einen Teil seiner Funktion eingebüßt, weil wir von der Ernährung, die die Entwicklung des Gehirns ermöglicht hat abgekommen sind. Außerdem hat der Teil des Gehirn, der dich am stärksten zurückgebildet hat die Kontrolle über den Restlichen Teil übernommen. In der stärker beeinträchtigten linken Gehirnhälfte befinden sich unser “Ego”. Dieser  Teil kontrolliert unser Handeln stark und seine Motivation ist von einer zu Grunde liegenden Angst geprägt.  

Die Auswirkungen dieser Veränderungen werden von dem Autor im Detail weiter beschrieben. Und sie lassen sich meiner Meinung nach an vielen Verhaltensweisen der Menschen heute erkennen. Globale Problemen, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen, sind vermutlich zu einem Großteil auf diese Veränderungen in unserem zentralen Entscheidungsorgan zurückzuführen.

Die Ernährung, die die Entwicklung unseres Gehirn maßgeblich ermöglicht hat, ist eine Früchte-basierte Ernährung reich an sekundären Pflanzenstoffen. Besondere MAO-Inhibitoren in tropischen Früchten führten vermutlich zu einer veränderten Genexpression, Hormonwirkung und Hormonproduktion. Denn die Größe und Entwicklung unseres Gehirns lässt sich nicht alleine durch durch eine Veränderung in denen Genen erklären. Vielmehr hat die Ernährung die Entwicklung vorangetrieben und anschließend eine Veränderung der Gene bewirkt. Mit Wegfall des Einflusses durch die Ernährung vor ca. 200.000 Jahren, als der Homo sapiens die tropischen Urwälder verlassen (musste), fiel die Entwicklung des Gehirn zurück.

Das Buch enthält auf jeder Seite eine Fülle an Information und die Einzelheiten fügen sich zu einem äußerst schlüssigen Gesamtbild. Die Implikationen sind drastisch und nicht jeder wird die Theorie wiederspruchsfrei in sein Weltbild aufnehmen können. Dennoch ermöglicht dieses Wissen ganz neue Lösungsansätze für gesundheitliche, persönliche und gesellschaftliche Probleme. Wenn beispielsweise allgemein verstanden wird, dass Kriege auf eine Dysfunktion unseres Denkorgans zurückzuführen sind, dann können nicht nur Menschenleben gerettet werden, sondern auch die Vision von langfristigem Frieden könnte Wirklichkeit werden. 

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailfacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather
Veröffentlicht unter Ernährung, Persönlichkeitsentwicklung, Umweltschutz Getagged mit: , , , , ,

Die Probleme der Rohkost-Ernährung in Deutschland

img_0107.jpeg

Ich habe mich in der Vergangenheit immer mal wieder überwiegend roh ernährt und tue dies auch zur Zeit wieder. Dabei habe ich einige Probleme festgestellt. Bei einer Ernährung, die überwiegend auf Obst basiert stößt man kann in Deutschland schnell an Grenzen.

Zuerst gehe ich auf das Problem schlechter Obstqualität ein. Denn das ist das zentrale Problem, welches eine erfolgreiche Rohkost-Ernährung meiner Meinung nach in Deutschland fast unmöglich macht. Wie bei jeder Ernährung gilt auch hier, dass Vielfalt gesund und wichtig ist. Selten findet man in Deutschland aber aus der Sicht einer Rohkost-Ernährung Obst von guter Qualität. Obst aus fernen Regionen wird meistens unreif geerntet, damit es sich besser transportieren und lagern lässt. Das führt dazu, dass das Obst weniger Nährstoffe enthält. Wirkliche Probleme treten aber dadurch auf, dass das Obst viel zu viel Säure enthält. Die greift auf Dauer den Zahnschmelz an und führt zu ernsthaften Schäden. 

Von reifem Obst mit wenig Säure, können sich die Zähne ohne Probleme regenerieren. Allerdings sind viele Früchte aus dem Supermarkt derart sauer, dass sie selbst nach dem Nachreifen noch viel zu sauer sind. Viele Orangen, Mandarinen, Kiwis, Ananas oder Äpfel eignen sich daher nicht, um große Mengen davon zu essen.

Zweites Problem ist die eingeschränkte Vielfalt, auf die man das ganze Jahr über zurückgreifen kann. Klar kann man bei unbegrenztem Budget viele tropische Früchte mit in die Ernährung einbauen. Aber das ist für mich nicht praktikabel. Und auch die tropischen Früchte sind meist wieder total unreif geerntet worden. Einzig Äpfel sind in guter Qualität ganzjährig zu finden. Die haben allerdings die Eigenschaft nur sehr wenig Protein zu liefern. Einen großen Bestandteil der Ernährung können Sie daher nicht ausmachen, wenn man nicht an anderer Stelle Lebensmittel mit hohem Eiweißgehalt zuführt.

Beim Blattgemüse sieht es hingegen besser aus. Große Vielfalt und regionale Produkte sichern die Versorgung. Auch bei Sprossen und Gemüse kann man durchaus alles finden was man braucht. Sprossen aus Linsen und Kernen lassen sich leicht selber ziehen.

Als drittes Problem sehe ich die langen Lieferwagen von importiertem Obst. Der hohe Wassergehalt sorgt für ein hohes Gewicht das transportiert werden muss. Das ist unökonomisch und unökologisch. Alles was nicht per Schiff transportiert werden kann steigt stark im Preis. 

Kann man die Probleme lösen? Oder ist die Rohkost-Ernährung in Deutschland nicht optimal?

Wenn man hauptsächlich seine Kalorien aus Obst beziehen möchte, dann ist Deutschland wirklich nicht das optimale Land. Aber es gibt Möglichkeiten auch hier eine solche Ernährung erfolgreich umzusetzen. 

Zum einen kann man ständig große Mengen reife Bananen vorrätig haben. Diese eignen sich gut für grüne Smoothies. Das Blattgemüse gleicht auch den relativ geringen Gehalt an Antioxidantien in den Bananen aus. Getrocknete Datteln lassen sich in guter Qualität und in großen Mengen über das Internet beziehen. Sie werden so lange am Baum gelassen bis sie trocken sind und werden daher reif geerntet. Um Karies zu verhindert weicht man Datteln ein oder benutzt sie für Smoothies. Die oben verlinkten Datteln habe ich selber schon mehrmals bestellt und kann sie nur empfehlen. 

Abgesehen davon wird schnell deutlich, warum die Tropen und Subtropen die Heimat von Obstessern ist. Dort kann man ganzjährig reifes und frisches Obst essen. Die Transportwege sind kurz oder im Idealfall findet man direkt den Baum, von dem man essen kann. Für Blattgemüse ist ebenfalls ganzjährig Saison.

Die Tropen komplementieren außerdem gut mit dem Temperaturempfinden vieler Rohköstler. Mit sinkendem Körperfettanteil sinkt auch die Kältetoleranz. Im Winter kann man sich also nur in geschlossenen Räumen angenehm aufhalten. 

Fazit ist, dass eine Rohkost-Ernährung in Deutschland gut geplant werden muss und es einige Dinge zu beachten gibt, damit man sich langfristig optimal ernährt. Will man allerdings das Optimum in seiner Ernährung anstreben so zieht man besser in südlichere Länder. 

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailfacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather
Veröffentlicht unter Ernährung, Zahngesundheit Getagged mit: , , , , , , , , , , ,

Gehört kleinen Gemeinschaften die Zukunft?

Wenn Menschen in kleinen Gemeinschaften mit bis zu wenigen hundert Mitglieder zusammenleben, dann steigt die Effizienz ihres wirtschaftens stark an. Grundlage dafür ist, dass diese kleinen Gemeinschaften weit genug auseinander liegen, damit jede Gemeinschaft ausreichend Land in der direkten Umgebung hat um alle ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

Landwirtschaftliche Erzeugnisse können so in höchster Qualität und mit geringstem Transportaufwand bereitgestellt werden. Auch Holz zum Heizen und Baumaterialien müssen so nur wenig Strecke zurücklegen, bis sie beim Verbraucher ankommen.

Viele unserer heutigen Probleme entstehen durch eine zu hohe Konzentration von Menschen in großen Städten. Das macht es nötig Rohstoffe aus einem sehr großen Radius um die Stadt herum zu beziehen. Aber selbst das trifft auf den heutigen Zustand nicht mehr ganz zu. Mit der Globalisierung haben wir dieses Problem noch weiter verstärkt.

Obwohl der Ölpreis zur Zeit äußerst gering ist, entstehen die wahren Probleme nicht durch einen teuren, anstrengenden Lebensstil, sondern durch die hohe Klimabelastung und Umweltverschmutzung.

Wenn wir das 2°C-Ziel einhalten wollen, dann steht bis 2050jedem Menschen noch ein CO2-Ausstoß von 2 Tonnen pro Jahr zu. In Deutschland stößt die vorhandene Infrastruktur bereits 1 Tonne CO2 pro Jahr und Bürger aus, wenn man es auf jeden Einwohner umrechnet. Und genau diese Infrastruktur ist es, auf die man beim Leben in kleinen Gemeinschaften weitgehend verzichten kann.
Denn realistisch ist es mit der heutigen Infrastruktur nicht, dass wir den jährlichen Ausstoß auf 2 Tonnen beschränken können. Im Schnitt liegt er in Deutschland im Moment bei 11 Tonnen pro Jahr und Kopf.

Die Infrastruktur in den USA hingegen produziert schon alleinr 10t pro Kopf und Jahr. Dieser enorme Ausstoß ist vorallem durch den Militärapparat zu erklären.

Den kleinen Gemeinschaften, die sich selbst versorgen und weitgehend autark sind im Bezug auf Nahrung, Rohstoffe und Energie gehört die Zukunft wenn wir ernsthaft das Klima und unsere Lebensgrundlagen erhalten wollen.

Permakulturelle Gemeinschaftsbildung ermöglicht ein nachhaltiges Leben und die Befriedigung unserer Bedürfnisse. Besonders das Bedürfnis nach Freundschaften und Beziehungen untereinander. Ohne die Entfremdung, die durch einen Geld-basierten Austausch entsteht, bauen diese Verbindungen wieder auf dem direkten gegenseitigen Austausch von Leistungen auf. In kleinen Gemeinschaften fällt es leichter jedem Mitglied eine bedeutungsvolle Rolle zukommen zu lassen.

Permakultureller Anbau von Nahrungsmitteln kann dem Klimawandel aktiv entgegen wirken. Bei dieser Art des Anbaus wird kontinuierlich organische Materie im Bofen aufgebaut. Darin können enorme Mengen CO2 sicher gespeichert. Und das völlig ohne, dass es unserer eigenen Anstrengung bedarf. Denn Pflanzen binden bei ihren Wachstum CO2. Wird auf synthetische Dünger verzichtet und stattdessen diese organische Materie dem Boden zurückgeführt, so verbleibt ein Teil des CO2s dort gespeichert.

Neben deutlich nahrhafteren und gesünderen Lebensmitteln erhalten wir so auch die Lösung eines zentralen Problems unserer Zeit. Und das für deutlich weniger Aufwand, als wir ihn heute betreiben, um Nahrungsmittel zu erzeugen. Wie Masanobu Fukuoka schon bemerkt hatte, besteht die einfachste Art des Nahrungsanbaus darin, mit der Natur zu arbeiten anstatt gegen sie. Und das gilt vielleicht auch für die gesamte Art und Weise, wie wir unser Leben organisieren.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailfacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather
Veröffentlicht unter Umweltschutz Getagged mit: , , , , ,

Geld ermöglicht Umweltzerstörung 

img_0081.jpeg

Ich behaupte, dass niemand freiwillig und absichtlich seine Umwelt zerstören will. Wir merken intuitiv, dass wir von unserer Umwelt abhängig sind und das es falsch ist diese zu zerstören. Warum passiert es dann dennoch? Wieso sehen wir uns mit dem heutigen Level an Umweltzerstörung konfrontiert?

Einige Überlegungen haben mich zu dem Schluss gebracht, dass das Geld daran tatsächlich mit Schuld ist. Wie kann das sein? Geld ist ja an sich neutral und kann von sich aus auch nichts bewirken. Seine Wirkung entfaltet das Geld durch unser Verständnis von Geld. 

Zunächst einmal beginnt es damit, dass die meisten Menschen ein Sicherheitsbedürfnis haben. Und es ist normal geworden, dieses Sicherheitsbedürfnisse durch Geld zu befriedigen. Versicherungen und angespartes Kapital sollen das Innere Bedürfnis nach Sicherheit befriedigen. In der Vergangenheit wurde dieses Bedürfnis noch ganz anders befriedigt. Man bekam Sicherheit dadurch, dass man wusste, wie man dem Land eine verlässliche Ernte abgewann und wenn die Speicher mit Lebensmitteln gefüllt waren. Geld als Absicherung ist also zumindest als fragwürdiger einzustufen als gut gefüllte Vorräte.

Um also dieses Sicherheitsbedürfnis zu befriedigen oder aber in den unnatürlichen Umgebungen unserer Städte überhaupt überleben zu können, benötigen wir Geld. Und damit scheinen viele Handlungen, die der Umwelt schaden gerechtfertigt. Und man kann in vielen Situationen noch nicht einmal etwas dagegen einwenden. Es ist für viele Leute unmöglich geworden ökologisch nachhaltig zu handeln. Auch wenn einige Menschen sich eventuell Berufe auswählen können, in denen sie der Umwelt nicht direkt Schaden zuführen, so erfordern unsere heutigen Versorgungsstrukturen doch einen großen Einsatz fossiler Energie. 

Ohne überhaupt auf nicht essentielle Bedürfnisse auszuweichen, möchte ich anhand der Nahrungsmittelversorgung einer Großstadt dieses Problem verdeutlichen. Die Menschen, die in Großstädten leben müssen aus einem riesigen Umkreis mit Nahrungsmitteln versorgt werden. Während ein Kleinbauer auf dem Land, sich und seine Familie oder auch sein Dorf äußerst effizient mit Nahrung versorgen kann, bedarf es sehr langer Transportwege um alle Menschen einer Stadt zu versorgen. 

Das wir heute unseren Austausch fast ausschließlich mit Geld abwickeln führt dazu, dass mehr und mehr Menschen in die Städte ziehen. Dort ist das Kapital konzentriert und nur dort können viele Menschen Geld verdienen. Das führt aber eben zu dem oben beschriebenen Zustand, der sehr ineffizient ist. Und dieses Beispiel lässt sich ebenso auf die meisten anderen Güter übertragen. 

Umweltzerstörung wird also mit dem Bedürfnis nach Geld gerechtfertigt. Und dieses Bedürfnis entspringt aus unserer inneren Angst vor dem Ungewissen. Woher diese Angst stammt und das dies ein relativ neues Phänomen ist, werde ich in einem anderen Artikeln erklären. Und diese Angst ist uns meistens nicht bewusst. Es ist eher ein unterschwelliges Gefühl, dass jede unserer Handlungen beeinflusst. Als soziale Wesen sind wir darauf angewiesen, in eine funktionierende Gruppe eingebunden zu sein, auf die wir uns verlassen können. Und als solche finden wir Sicherheit darin, möglichst viel Hilfe von anderen erwarten zu können. Und die bekommen wir heute nur noch im Tausch gegen Geld. Das trifft jedenfalls auf die meisten Menschen in Städten zu, die keinen Erzeuger von Lebensmitteln (oder die Produzenten anderer Güter) zu ihrem Freundeskreis zählen können.

Und da wir uns in diese Situation gebracht haben, müssen wir direkt oder indirekt zu unserer Absicherung die Umwelt bei unseren Handlungen außer acht lassen. Ich glaube nicht, dass wir diese Probleme durch technologische Entwicklung lösen können. Einzig die leichte Verfügbarkeit von Informationen heutzutage kann den Rückzug der Menschen aufs Land fördern. Wenn wir auf das Wissen zurückgreifen, wie man nachhaltig aus und mit der Natur lebt, können wir einen großen Zuwachs an Lebensqualität erfahren und gleichzeitig globale Probleme wie Desertifikation, Klimaerwärmung und Entwaldung stoppen. 

Gemeinschaften wie Tamera in Portugal zeigen, dass wir Menschen auch in der Lage sind Bedingungen zu schaffen, die es geschädigten Ökosystemen erlauben sich wieder zu regenerieren.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailfacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather
Veröffentlicht unter Finanzen, Umweltschutz Getagged mit: , , , , , , ,

CRON-Update: Drei Monate Kalorienrestriktion

Gute drei Monate sind vergangen, seitdem ich begonnen habe mit einer Kalorienreduzierten Ernährung zu experimentieren. Beim letzten Update hatte ich schon angekündigt, dass ich meine Kalorien werde anheben müssen, damit ich mein Körpergewicht halten kann. Und genauso habe ich es auch gemacht. Obwohl ich meine Kalorien nicht mehr so exakt verfolgt habe, bin ich an den meisten Tagen wohl bei 1800kcal gelandet. 

Dadurch hat sich mein Körpergewicht auch stabilisiert. Ich werde bei dieser Menge also erstmal bleiben. Auch weil es sich in Verbindung mit Veganer Rohkost genau richtig anfühlt. Ich überlege am Abend manchmal ob ich noch Hunger habe, wenn ich zu Bett gehe. Und diese Frage kann ich meistens mit nein beantworten. Und das obwohl ich dazu übergegangen bin auch morgens zu essen. Denn wenn ich nur zwei Mahlzeiten esse, fühle ich mich überfordert mit der Menge an Obst und Gemüse. 

Rein vom Gefühl her würde ich das CRON-Experiment daher als beendet ansehen. Denn es fühlt sich absolut nicht mehr wie eine Einschränkung der Kalorien an. Das ist aber sicherlich auf die vegane Rohkost zurückzuführen. Gekochte Nahrung ist in den meisten Fällen sehr viel energiehaltiger und passt deshalb nicht so gut zu meinem Sättigungsgefühl. Ich benötige immer viel Volumen, um mich satt zu fühlen. Und abgesehen von Bananen oder Trockenobst erfüllt Obst dieses Kriterium sehr gut und liefert mir genau die richtige Menge Energie. 

Betonen möchte ich nochmal, wie viel besser man sich nach einer Rohkostmahlzeit fühlt. Das bemerkt man aber eben erst, wenn man den Vergleich hat. Gekochte Nahrung mit Salz und Fett scheint keine sofortige Energie zu liefern und passt daher abends am besten. Wobei ich mich nach Obst und rohem Gemüse immer wach und aktiv fühle.

Einziger Nachteil von Rohkost ist im Moment, dass sie von innen nicht so sehr wärmt. Und das merkt man im Winter manchmal eben doch.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailfacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather
Veröffentlicht unter CRON Getagged mit: , , , , , , , ,

Erfüllende Arbeit liefert die besten Ergebnisse

img_0080.jpeg

“You’ve got to find what you love. And that is as true for your work as it is for your lovers. Your work is going to fill a large part of your life, and the only way to be truly satisfied is to do what you believe is great work. And the only way to do great work is to love what you do. If you haven’t found it yet, keep looking. Don’t settle. As with all matters of the heart, you’ll know when you find it. And, like any great relationship, it just gets better and better as the years roll on. So keep looking until you find it. Don’t settle.”
-Steve Jobs

Das Zitat beschreibt den Umstand, dass erfüllende Arbeit die besten Ergebnisse liefert. Das verstehen die meisten Menschen intuitiv und haben es schon einmal selber erlebt. Wenn die Arbeit mit eigenen Zielen und der eigenen Motivation übereinstimmt, dann ist es nicht so schwer diese als erfüllend zu empfinden. Man gerät leicht in den Flow-Zustand, indem die Handlungen quasi wie automatisch ablaufen. Man ist ganz absorbiert in der Aufgabe. 

Das Selbst tritt dabei in den Hintergrund und das ganze Handeln ist auf das konkrete Ziel ausgerichtet. Es fällt besonders leicht in diesem Zustand sein gesamtes Potential abzurufen und produktiv zu sein. Plötzlich scheint die Motivation kein Problem mehr zu sein. Die Ergebnisse der Arbeit verbessern sich.

Viele Jobs in unserer heutigen Gesellschaft erlauben diese Art des Flow-Zustandes leider nicht mehr. Arbeit die wenig von den eignen Fähigkeiten fordert und zu einfach und monoton ist, verhindert eine optimale Arbeitserfahrung. Darunter leiden nicht nur die Ergebnisse der Arbeit sondern auch die eigene Empfindung und Zufriedenheit bei der ausgeübten Tätigkeit. 

Die Bedingungen, die es einem Menschen ermöglichen den Flow-Zustand  zu erfahren ändern sich zudem ständig. Eine Aufgabe, die einen in der Vergangenheit noch in diesen Zustand versetzen könnte, schafft das eventuell in der Zukunft schon nicht mehr. Eine Aufgabe muss nämlich unserem Level an Fähigkeiten entsprechen und eine Herausforderung darstellen. 

Diese Erkenntnis macht deutlich, warum erfüllende Arbeit vermutlich einer ständigen Veränderung unterworfen ist. Wenn wir beständig von unserer Arbeit erfüllt sein wollen, müssen wir uns laufend neue Herausforderungen suchen. Oder zumindest muss für genügend Abwechslung gesorgt sein, damit wir eine Vielzahl von unterschiedlichen Aufgaben erfüllen können, die sich laufend wieder neu anfühlen. Wir müssen auf unterschiedliche Art und weise herausgefordert werden.

Sehr lesenswert zu diesem Thema ist das Buch Flow von Mihaly Csikszentmihalyi. Hier in der englischen Version oder hier auf Deutsch erhältlich.

Ich finde diese Einsicht macht aber gleichzeitig auch viel Hoffnung. So bedeutet sie doch, dass wir viele verschiedene Aufgaben als erfüllend wahrnehmen können, wenn wir uns dieses Mechanismus bewusst sind. Wir können uns so frei machen von der Vorstellung, dass es eine Aufgabe gibt, die uns das ganze Leben erfüllt. Und wenn unsere bisherige Arbeit uns nicht mehr füllt brauchen wir nicht in uns nach der Ursache des Problems suchen sondern können uns in der Arbeitswelt nach einer neuen Herausforderung umschauen. 

Zum Glück erlaubt unsere heutige Gesellschaft auch eine hohe Flexibilität bei der Wahl des Berufes. Es wird von keinem mehr erwartet, dass er die selbe Art von Arbeit sein ganzes Leben ausführt. Wer nicht zu verschwenderisch mit seinem Einkommen umgeht und etwas davon in der Rückhand hält, der ist auch in der Lage Risiken einzugehen um neue Wege in der Arbeit zu testen. Ein Wechsel des Arbeitsplatzes, eine Weiterbildung oder der Schritt in die Selbstständigkeit können heute von immer mehr Menschen gewagt werden. 

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailfacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather
Veröffentlicht unter Persönlichkeitsentwicklung Getagged mit: , , , ,

Trage dich für den CircleofHealth-Newsletter ein und du erhältst als Dankeschön meinen Ratgeber zu weit verbreiteten aber bedenklichen Zusatzstoffen kostenlos.

Unterstütze mich!

Advertising has us chasing cars and clothes, working jobs we hate so we can buy shit we don’t need.
– Tyler Durden, Fight Club

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close